Wie versprochen – an dieser Stelle noch ein weiterer wichtiger Punkt, der zu einem ausgefüllten Sexleben führen könnte.
Die Spontaneität. Es gibt schliesslich nichts Abtörnenderes als die Vorstellung, Sex nach Stundenplan haben zu müssen. Und glaubt mir, selbst Dauer-Lust-Habende lieben es, vom Partner oder von der Partnerin überrascht zu werden! Nichts ist erotischer, als einen willigen Blick des Liebsten zu empfangen – ganz unvermittelt. Der Herzschlag wird schneller und sofort spürt man ein Kribbeln im Bauch. Das gegenseitige Verlangen wird immer grösser und sofort vergisst man alles andere um sich herum (ja sogar hungrig maulende Katzen werden plötzlich unwichtig). Alles weitere geht über das Halbprivate hinaus und ist auch nicht mehr jugendfrei
Aber lasst doch einfach eurer Fantasie freien Lauf.
Was meint eigentlich mein etymologisches Wörterbuch zur Spontaneität? Spontaneität bedeutete früher “freie Selbstbestimmung”, heute entspricht es eher den Stichworten “Unmittelbarkeit, Impulsivität des Handelns, Fähigkeit zur Improvisation”. Na, das sagt doch alles, oder? Und überhaupt kann Improvisation im (Sex)Leben sehr hilfreich sein
(Stichwort: Katzen und andere Störfaktoren).