Unterweg mit den öV sind immer wieder Halbstarke anzutrefen. Sie sterben nie aus. So sass auch vorhin eine Ansammlung solcher spät pubertierenden Typen im Bus. Sie outeten sich selbst als noch nicht ganz volljährig – sie freuten sich, bald die Autoprüfung machen zu können und nicht mehr mit dem “Scheissbus” fahren zu müssen.
Sogar meine Kleine wunderte sich, weshalb diese Buben (ihre Wortwahl) sich so auffällig und ausfallend (meine Wortwahl) verhalten müssen. Rasch waren sie aber nicht mehr von Bedeutung und auch ich hörte nur noch mit halbem Ohr zu. Ich lauschte, aber nicht weil es mich persönlich interessierte, sondern weil so etwas gebloggt werden muss! Sie sprachen in einer äusserst Frauen verachtenden Sprache darüber, weshalb eine junge Frau, die soeben ausgestiegen war, so einen mickrigen Arsch habe. Die Freundin des einen Lümmels lachte laut darüber. Später als sie selbst ebenfalls ausstiegen stellte ich fest, dass sie selbst alles andere als einen mickrigen Po hatte… Wie auch immer – sie begründeten die heutigen zu kleinen Ärsche damit, dass dann auch des Mannes bestes Stück beim Sex grösser aussehe. Ihrer Art hörte man jedoch an, dass sie sexuell eher unerfahren waren. Denn welche halbwegs attraktive Frau – und damit meine ich nicht nur die äussere, sichtbare Attraktivität – würde schon solche vorlauten kleinschwänzigen Typen an sich ranlassen? So werden die wandelnden Streuselkuchen mit der grossen Klappe noch lange nur plump über Sex reden können, anstatt selbst guten Sex zu haben.
Am 31. Januar 2007 um 11:12 Uhr
[...] Ich bin übrigens froh, dass mein Herr Neffe ein Gentleman zu sein scheint, der geniesst und schweigt. So werde ich ihm nie als “Hirn- und schwanzlosen Rotzlümmel” begegnen… [...]