Unsere Tochter kennt da eine facettenreiche Skala, wie sie Essbares beurteilt. Erst jahrelange Beobachtung hat uns dazu verholfen, jedes kleinste Zeichen zu verstehen:
1. “da hani gärn” – ich könnte tonnenweise davon essen
2. “da hani gärn” – ich nehme so viel wies im Bäuchlein Platz hat
3. “da hani gärn” – aber ich brauch keinen Nachschlag
4. “da hani bitzeli gärn” – aber nur wenns nachher etwas Süsses gibt
5. “da hani bitzeli gärn” – ich kanns essen ohne mein Gesicht zu verziehen
6. “da hani bitzeli gärn” – aber meckern muss ich doch
7. “da hani nöd gärn” – aber ich esse weil ich muss
8. “da hani nöd gärn” – da brauch ich Stunden dafür!
9. “da hani nöd gärn” – ein Grund zum Heulen
10. “da hani nöd gärn” – das lass ich am Liebsten wieder raus oder ich verdaue schon im Munde
Am 23. Januar 2007 um 15:53 Uhr
Bei uns gibts noch:
“Doch, doch, isch würkli guet!” – Muss ich das wirklich essen? Hilft mir denn keiner?
Am 23. Januar 2007 um 16:54 Uhr
Das wäre dann also irgendwo zwischen 5 und 6