Zuweilen habe ich echt Einschlafprobleme. Die sind aber nicht nur auf erhöhten Koffeinkonsum zurückzuführen, sondern hin und wieder auf die anderen Lebewesen, die sich noch in unserm Bett tummeln. So auch gestern. Kurz vorm Einschlafen bat mich mein Liebster, doch ein wenig rüberzurutschen, weil er sonst runterfalle.
Du bist doch… du bist… du hast doch sicher genug Platz, maule ich.
Ich bin genug Platz?
Nein ich wollte sagen du bist gut gepolstert und wenn du runter fällst, tust du dir bestimmt nicht weh…
Danke, das ist nett!
Nett ist, dass du jetzt auf meinem vorgewärmten Platz liegst und mich da rüber in die Kälte schickst…
Ich merke, dass das Moment des Einschlafens vorüber ist und wälze mich unruhig im Bett…
Du bist heut aber unruhig!
Ja, ich weiss, heut ists irgendwie so unbequem.
Was ist denn?
Ich weiss nicht, deine Arme und deine Beine sind mir irgendwie im Weg…
Entschuldige bitte, dass ich nicht nur einen Rumpf habe, den man abends in die Ecke stellen kann!
Dann warte ich eben darauf, dass du dich freiwillig wegdrehst! (mit dem Zaunpfahl winkend)
Normalerweise magst dus wenn ich dich umarme…
Ja, aber heute nicht!
Ich bleib jetzt extra noch ein wenig…
Einige Minuten später: Ich liege noch immer wach im Bett. Ein Vierbeiner hüpft ins Bett und legt sich stinkfrech auf meine Füsse… Meine Bewegungsfreiheit wird immer mehr eingeschränkt.
Schaaatz?
Hm?
Kannst du dein Bein bitte auf die Seite nehmen? Du drückst mir ständig dein Knie in die Beine…
Hmpf… ich werd dich das nächste Mal daran erinnern wenn du meine Umarmung willst…
Herrlich, ich kann meine Beine endlich wieder strecken!
In diesem Moment hüpft die Katze wie eine Sprungfeder aus dem Bett…
Wie oft musst du sie noch verscheuchen?
So oft, bis ich endlich schlafen kann!
Am 5. Februar 2007 um 11:06 Uhr
…schlussendlich hat es dass unser Katerchen doch noch geschafft, seinen Stammplatz in unserem Bett zurückzuerobern, Einschlafprobleme hin oder her!