Mein schlechtes Gewissen hat gesiegt, als ich meine Kollegin anrief und sie mir mitteilte, dass ihre anderen Gäste auch schon abgesagt haben. Also vereinbarte ich mit ihr, dass ich zwar komme, aber schon etwas früher heimgehen werde. Das hab ich also ganz gut hingekriegt und alle sind zufrieden. Und hier ist das erwähnte Geschenk:

Ein Plastikgeschirr (Oh entschuldigen Sie, Frau Beraterin, es ist ein Luxus-Kunststoff-Geschirr…)
Die Party war einigermassen erträglich – es muss bestimmt einen anderen Grund geben, weshalb ich mich gerade so gerädert fühle. Als Gast war sogar der Onkel der Gastgeberin anwesend, und ich muss sagen, der hat doch ein wenig Pep reingebracht. Männer, ihr solltet öfters an solchen Abenden teilnehmen!
Man durfte sogar selbst Hand anlegen, beim Rüeblischneiden (Messer von Tupperware würde ich aber trotzdem nicht kaufen), beim Tomatenschälen (hat echt funktioniert, aber das Plastikteil scheint sein Geld doch nicht wert zu sein) und bei der Herstellung von Mayonnaise. Die nervöse Beraterin hatte Glück, dass sie nichts ausgeschüttet hatte, andernfalls hätte meine Kollegin gleich die ganze Wohnung von ihr putzen lassen können.
Einmal mehr muss man sich fragen, ob die Produkte wirklich so viel wert sind… Gastgeberinnen dürfen zeitweise irgendein Produkt aussuchen, egal was es kostet, ein ander Mal bekommt man einzelne Artikel mit einer Reduktion von 80 Prozent oder mehr. Die müssen sich dumm und dämlich daran verdienen, wenn jemand die Sachen regulär kauft. Da können die Beraterinnen noch lange mit dem Argument kommen, dass gute Ideen etwas kosten…
Am 7. Februar 2007 um 07:05 Uhr
also qulität ist es schon. meine mutter hat eine tupperware schüssel aus der ich schon vor über 20 jahren die teigreste wegschlecken durfte. und dieses teil steht immer noch im diesnst wie ich gerade gestern gesehen habe. und die chäferlizucht in meinem gewürz, dass ich aus pakistan mit nach hause gebracht habe, konnte das tupperware behältniss auch nicht verlassen. so wurde ich von einer invsion in meiner küche verschont.
Am 7. Februar 2007 um 07:51 Uhr
Da soll mal einer sagen, der Durchhaltewille hätte sich nicht gelohnt – bei einem soooo schönen Geschenk!
Am 7. Februar 2007 um 09:21 Uhr
und was stellt das tolle geschenk nun dar?
gebissregenerationsdose?
verhüeterligarage?
Am 7. Februar 2007 um 09:43 Uhr
was ich damit mache, weiss ich noch nicht… als vorratsdose ist das teil zu klein (hat nur einen halben liter fassungsvermögen), als znüniböxli ist es wiederum zu gross und unpraktisch… sehr wahrscheinlich wirds so enden, dass unsere kleine diese dose für irgendetwas benützen wird, sie hatte heute morgen wieder ein seltsames leuchten in den augen als sie die dose erblickte… sie fragte mich auch schon ganz genau, was ich da reintun will, ich glaube, sie vermutet richtig, dass ich nichts damit anfangen kann…
Am 7. Februar 2007 um 10:22 Uhr
[...] online-hygiene.ch Aus dem Leben eines jungen Paares « Und hier ist mein Geschenk! [...]
Am 28. Februar 2007 um 15:33 Uhr
[...] 4. Tupperware, überteuert und nicht an jeder Strassenecke zu haben. Auch für mich kann man alles andere (Prüfungsvorbereitung, Verfassen von Diplomarbeiten) links liegen lassen. Jedoch bleibt Ernüchterung aus, dass man am Ende nur eine mickrige Dose gekriegt hat… Bei mir bereut man nichts [...]