Laser oder Tinte?

Gestern haben wir uns spontan entschlossen, im Markt vom blöden Urs die feilgebotenen Drucker-Angebote zu prüfen. Da meine Liebste momentan mit dem zu Papier bringen Ihrer vielen Studien-Unterlagen unseren kleinen armen Tintenspucker aussaugt wie Graf Dracula die Jungfrauen, spielen wir mit dem Gedanken, uns demnächst einen neuen Druck-Sklaven anzuschaffen, da dies ohnehin mehr Sinn macht, als unseren alten HP-Billigstdrucker mit Farbpatronen zu füttern, die mehr kosten als ein neues Gerät. Also was wird angeboten?

Da stapeln sich auf der 2 Regalreihen verteilt die beliebten “All-in-one” Multifunktionsgeräte, an den Stirnseiten der Regale finden sich die verlockend günstigen Farb-Laserdrucker und fast schon ins Abseits gedrängt findet man die guten alten Farb-Tintenstrahldrucker die wirklich nur das können, was der Name sagt.

Zuerst sehen wir uns natürlich die Angebote mit den Farb-Laserdruckern an. Bei CHF 299.- geht es da schon los, sogar schon mit Netzwerkanschluss. Beeindruckt ist meine Liebste, auch mich kribbelt es, ein solches Gerät wäre attraktiv und würde sicher auch qualitativ brauchbare Ergebnisse liefern (zumindest für den privaten Einsatz). Doch wie steht es mit den Kosten fürs Verbrauchsmaterial? Doch dazu komme ich später.
Wir wenden uns von den Laser-Kisten ab und wühlen uns tiefer in die Drucker-Welt hinein.

Als nächstens sehen wir uns die reinen Tinten-Modelle an. HP, Canon und Brother sind hier offenbar die einzigen Marken die noch derartig “einseitig” verwendbare Gerätschaften anbieten (das heisst ohne Displays, Scanner, Fax, Kaffevollautomat etc..). Wir selbst sind eigentlich nicht sonderlich angetan von den in dieser Kategorie angebotenen Geräten. Zum einen sind da die absoluten minimal-Ausstattungs-Geräte, die man solange brauchen kann, bis die erste Tintenration aufgebraucht ist (so einen haben wir ja schon), zum andern sind da Bluetooth- Ethernet- und Wireless-fähige Geräte, die Anschlussmässig überbestückt sind und damit ein (für mich) schlechtes Kosten- / Nutzen-Verhältnis anbieten. Also suchen wir weiter.

Die Multifunktionsgeräte machen einen attraktiven Eindruck. Eine riesige Auswahl wird geboten in der wohl fast jeder etwas für seinen persönlichen Geschmack und Anspruch zu finden vermag. Aus irgendwelchen Gründen ist die Marke HP bei uns beiden sehr beliebt und so sind wir schnell daran, nur noch Modelle besagter Marke untereinander zu vergleichen. Drucken, Scannen, Kopieren und direkter Photodruck resp. sogar Photobearbeitung in einem Gerät, dieser bunte Funktionsmix (leider ohne Kaffeevollautomat) scheint bei uns am besten anzukommen. Anschlussmöglichkeiten via USB und Netzwerk sind mit an Bord, auch ein bisschen Übergewicht in Form von unzähligen CardReader-Slots ist vorhanden, was aber nicht weiter schlimm ist. Nett, dass die Dinger auch ohne Verwendung von PC oder MAC direkt Kopieren oder sogar Scannen (auf Speicherkarten) können.
Da wir gerne und oft fotografieren, ist PICT-Bridge zwingend und die Möglichkeit, über das integrierte Display die Fotos nochmals zu selektionieren ebenfalls interessant und komfortabel (so kann man auch mal direkt die CF-Karte von der Canon SLR in den Drucker schieben ohne erst ein USB-Kabel anzustöpseln).

Wie sehen denn nun die Verbrauchskosten aus?

Die anfänglich diskutierten Laser-Geräte scheinen hier einen schlechten Stand zu haben. Pro Gerät werden satte 4 (zum Teil 5) Tonerkassetten benötigt. Einzelpreis: ab CHF 112.- über CHF 145.- bis …? hmmm.. ok dann kostet also eine komplette Farbration gleichviel bis fast das Doppelte des Geräts selbst?? Die Preise für die Tintenkleckser sind da schon eher Studenten-kompatibel, 13 Stutz für ein Farbtöpfli, 36 für das Schwarze. Doch auch hier werden 4 oder zum Teil mehr solcher Farbpatronen pro Gerät fällig. Dennnoch scheint der Kostenvorteil eindeutig bei den Tintenstrahlern zu liegen. Selbst wenn ein Laser-Gerät mit einer Tonerkassette zwischen 2000 und 3000 Seiten bedrucken kann (bei den Tintenstrahlern ca 800 bis 1000) liegen die mittel- bis langfristigen Kosten bei Einsatz eines Tintenstrahl-Druckers doch immer noch um ca 25 – 40% unter den Kosten für einen Farblaser.

Im direkten Vergleich sind natürlich die Zusatzfunktionen der “All-in-one”-Geräte ebenfalls noch einzukalkulieren, denn mit dem Farb-Laserdrucker lassen sich keine Scans oder direkte Dokument-Kopien anfertigen. Da wir uns auch einig sind, dass wir in der Vergangenheit schon einige Male froh um solche Zusatzfunktionen gewesen wären, wird unsere Entscheidung sicherlich in die Kategorie Multifunktionsgeräte fallen. Das definitive Modell unseres bereits erwähnten Lieblingsherstellers haben wir aber noch nicht auserwählt, mal sehen, was hier ein weiterer detaillierter Preisvergleich zeigen wird…

Eine Reaktion zu “Laser oder Tinte?”

  1. Johnb653

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