…hat heute abend direkt vor mir fahrend eine Katze “erlegt”. Den Ausdruck benutze ich deshalb, weil ich (mit fast 50m Abstand) sowie die beiden Augenzeugen (unmittelbar auf dem Trottoir neben der Unglücksstelle) die Katze am rechten Strassenrand schon lange gesehen haben, als das hirnlose Arschloch von Autolenker sogar noch Gas gegeben hat und das arme Viech voll überrollt hat.
(wer kein Bild einer toten Katze sehen will, sollte besser NICHT weiterlesen!)
Der Fahrer eines blauen VW Polo mit Zürcher Kennzeichen (beginnend mit 180 oder 186, letzte 3 Stellen leider unbekannt) hat seine Fahrt unbeirrt fortgesetzt, nicht einmal im Ansatz sah man rote Bremsleuchten.
Ich als doppelter Katzenbesitzer kann solche Menschen überhaupt nicht verstehen und noch weniger kann ich die Einstellung tolerieren, dass man mit solch ungleichen Mitteln offensichtlich geradezu ein Tier “abschiesst”! Hoffentlich hat die Karre dieses Amokfahrers wenigstens ebenfalls Schaden erlitten und auf der Stadtautobahn im Tunnel seinen Geist aufgegeben…

Das Opfer des Autorasers…
Am 14. Mai 2007 um 21:27 Uhr
Mensch. Musst Du das jetzt schreiben. Unsere beiden letzten Katzen wurde von Autorasern überfahren; beide Katzen waren noch nicht mal 1 Jahr alt. Nach langem Überlegen habe wir uns doch entschieden, wieder ein Büsi bei uns aufzunehmen. Es ist letzte Woche auf die Welt gekommen; wir können’s in gut 2 Monaten zu uns nach Hause holen. Hoffentlich ist Dein Blogbericht hier kein schlechtes Omen! Cross fingers!
Am 14. Mai 2007 um 22:06 Uhr
Nun mal’ mal nicht den Teufel an die Wand! Einer unserer Stubentiger ist seit 10 Tagen in ärztlicher Behandlung und muss diese Woche nun jeden Morgen zum Tierarzt um eine Infusion zu bekommen. Ich hofe selbst nciht, dass dieser Vorfall ein schlechtes Vorzeichen ist, unserer Pfote geht es nämlich heute Abend schon wieder viel besser und er hat endlich wieder Appetit!
Wünsche Euch alles Gute mit dem kleinen Racker!
Am 14. Mai 2007 um 22:55 Uhr
Wenn man sich auf grosse Objekte auf der Strasse konzentriert (sprich: Zweibeiner und Sachen, die ein Auto gefähren können), dann bleiben Katzen halt manchmal unbemerkt, oder man weicht nicht aus, weil das Überfahren der Katze das strafrechtlich kleinere Übel ist (statt einen Unfall durch Ausweichen oder eine Vollbremsung zu provozieren). Ich habe auch schon auf der Autobahn verschiedenes warmblütiges Getier zur Strecke gebracht, meist in der Nacht.
Nur – mit 120 hat man deutlich weniger Vorwarnzeit.
Und nein, ich habe nichts gegen Katzen, solange mein Wau-Wau die Katze in die Wohnung reinlässt und sich nicht am Hundefressnapf vergreifen will (ja, es gibt Büsis, die mögen Frolic).
Am 12. Juni 2007 um 15:26 Uhr
Mir ist mal ein Eichhörnchen vorsätzlich unters Rad gesprungen. Hab’s von weitem gesehen, meine Fahrt verlangsamt (von 60 kmh bis auf 40 kmh), dahinter kam ein Motorroller angebraust. Als ich genau auf gleicher Höhe war, sprang das dumme Tier in die Strasse. Holper, holper. Das war’s.
Tut mir ja selber weh, aber manchmal kann man auch nicht viel machen, ohne den sonstigen Strassenverkehr zu gefährden. Ich hätte anhalten und warten können, bis das Tierchen verschwindet. Dann hätte ich aber riskiert, dass mir der Vespa-Fahrer hinten reinkracht.
Am 12. Juni 2007 um 15:53 Uhr
Vespa-Fahrer? Mit Ostschweizer Dialekt? Das kann nur der Yoda gewesen sein
Am 12. Juni 2007 um 16:05 Uhr
Müsste man wirklich den Herrn Yoda fragen ob er das war.. aber ich dachte immer mit einer Vespa lässt sich nciht so schnell fahren dass andre Verkehrsteilnehmer gefährdet werden können
. Früher in Italien wars auf jeden Fall so, hab ich selbst erlebt…
Am 15. Juni 2007 um 15:11 Uhr
Es ist ja nicht so, dass der
Herr YodaVespa-Fahrer andere Verkehrsteilnehmer gefährdet hat oder hätte, es wäre mehr so gewesen, dass er sich selbst an meinem Fahrzeugheck plattgefahren hätte.Am 15. Juni 2007 um 15:41 Uhr
Schade um diese schöne Katze. Vor mir ist selbst mal Eine direkt in ein ein langsam fahrendes Auto reingesprungen. Den “Chlapf” höre ich jetzt noch in den Ohren. Sie schleppte sich noch aufs Trottoir und verstarb sogleich.
Ich wohne in der Prärie von Bern. Ab und zu zischen abends und nachts Füchse und Rehe und anderes allerlei über die Strassen, weil Wälder in der Nähe sind. Es gibt Strassen, da fahre ich ellenlangsam, extra weil ich 1. die Tiere sehen will und 2. ihnen die Möglichkeit geben will, abzuhauen. Kürzlich sah ich einen toten Dachs, da tat mir das Herz weh. Letzte Woche ein Reh, dass zuerst überhaupt nicht von der Strasse wollte und mich anstarrte, als ob ich vom Mars käme. Mit dem Fahrrad ist es noch schöner!
Am morgen um 6.00 Uhr in der Früh beim running, wundere ich mich über das rege Leben im Wald.
Bitte an alle Autofahrer, wenn ihr durch den Forst fahrt und damit meine ich auch Diejenigen die mit ihren tuned cars irgendwelche downhill-drifts veranstalten, fahrt langsam nicht 80! Why this hurry?
Am 9. Februar 2008 um 16:57 Uhr
Kann man für so etwas eigentlich Ärger bekommen? Also wenn nachgewiesen wird, dass dies mit Vorsatz getan wurde?
Am 29. Februar 2008 um 14:59 Uhr
Wenn es vorsätzlich geschehen ist wäre es Tierquälerei. Aber wer will einem das denn nachweisen?
Am 22. März 2008 um 02:06 Uhr
Es sollte empfindliche Strafen für ein solches Verhalten geben, so etwas erlebe ich wöchentlich, man darf es einfach nicht tollerieren. Genau wie Fahrerflucht.
Am 24. Juli 2008 um 19:03 Uhr
Sünde…Ich hatte mal mit 10 eine Katze die dann zu Verwandten musste, weil wir schon eine hatten. Ich wollte es nicht, weil ich genau wusste, dass sie an einer vielbefahrenen Straße wohnten. Tja, auch sie wurde überfahren.
Am 3. September 2008 um 18:47 Uhr
einfach scheusslich und für jeden katzenhalter und -freund ein stich ins herz. auch wir haben einen kater und ich hoffe immer wieder, dass das gut geht, da in der nähe doch eine vielbefahrene strasse durchführt. bis jetzt seit 1.2 jahren glück gehabt und wir hoffen, dass es so bleiben wird. das bild tut mir im herzen weh.