Kürbis im Kasten

Kürbisschnitzereien gehören mittlerweile zu unserem festen Ende-Oktober-Programm. Doch was tun mit dem Kürbisfleisch, wo wir beide keine Kürbissuppen-Fans sind und auch sonst nicht viel damit anfangen können? Zum Glück kann ich mich noch sehr gut an den Kürbiskuchen einer guten Kollegin erinnern. Ich habe davon gegessen und für gut befunden, in dem guten Glauben, dass es sich um eine Rüeblitorte handelt. Ich wurde eines Besseren belehrt und versuche nun also selbst mein Glück.

Das Rezept habe ich bei Marion gefunden und es ein wenig für meine eigenen Bedürfnisse angepasst:

Zutaten:

  • 2 Eiweiss
  • 80 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 2/3 Pkt Vanillezucker
  • 2 Eigelb
  • 165 g Mehl
  • 2/3 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Kürbisfleisch, fein geraspelt
  • 3 EL gemahlene Mandeln

Für den Teig schlage ich also das Eiweiss steif und gebe anschliessend den Zucker hinzu. Noch kurz weiterschlagen und dann in einer anderen Schüssel Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Eigelb verrühren. Von Schaumig rühren kann nicht die Rede sein, das Ganze ist etwas trocken. Dann noch Mehl, Backpulver und Salz dazugeben, ebenfalls verrühren. Nicht erschrecken – das Gemisch ist bis zu diesem Arbeitsschritt wirklich noch extrem trocken. Nun also noch das geraspelte Kürbisfleisch dazugeben, und schon siehts schon eher nach einem Kuchenteig aus, woraus sich ein Kuchen ergibt, der einem nicht im Halse stecken bleibt. Zum Schluss noch das Eiweiss unterheben, Mandeln dazu und fertig ist der mittlerweile flüssige Teig.
Der Ofen wird auf 180° Grad vorgeheizt und die Cakeform wird vorbereitet: Einfetten und mit Paniermehl ausstreuen. Teig einfüllen und für ca. 1 Stunde in den Ofen damit.

Ich bin kein Kürbisfan, aber aus dem Ofen duftets schon mal herrlich!

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