Ein älterer Herr mit Jägerhut, Anzug und schwarzer Aktentasche steht vor der Tür. Ob ich Zeit hätte, mir von ihm ein paar Worte aus der Bibel vorlesen zu lassen. Danke, nein, Danke! Weder Zeit noch Interesse. Manchmal frage ich mich schon, was das soll. Dass die biblischen Worte zwischen Tür und Angel verbreitet werden müssen. 1.August-Abzeichen, Briefmarken oder Schokotaler, verkauft von Schulkindern, okay. Aber eine Bibelstunde vor der Türe? Was soll das bringen?
Am 9. November 2007 um 09:10 Uhr
Auf jeden Fall bringt es Dich in die Situation, dass du eines Tages keine Möglickeit mehr hast, dich vor Gott zu entschuldigen, du hättest es nie gewusst, dass Du verloren bist. Denn die Möglichkeit dazu hättest du ja gehabt.
Hoffe trotzdem, dass es nicht zu spät ist. Jesus liebt dich! Für dich hat er sich hingegeben, weil er dich aus tiefsten Herzen liebt und deshalb hat er dich in die Welt gegeben, damit er auf Ewig mit dir Gemeinschaft haben kann. Wieseo musste er in den Tod? An deiner und meiner Stelle! Weil wir ansonsten verloren wären und nicht in die Herrlichkeit des Vaters kommen könnten, weil uns unsere Sünden von seinem heiligen Wesen an der Gemeinschaft mit ihm hindern. Doch durch den Glauben an Christus Jesus werden wir greinigt durch sein Blut und haben so mit Gewissheit ewiges Leben und müssen keine Angst mehr vor dem Tod haben
Liebe grüsse!!
Am 9. November 2007 um 09:55 Uhr
Ich hoffe schon, dass es “zu spät” ist… Denn mir reicht die Liebe meiner Liebsten und an das mit dem ewigen Leben glaube ich auch nicht, habe aber trotzdem keine Angst vor dem Tod, gehört einfach zu den biologischen Prozessen unserer Welt…
Ausserdem finde ich es bedenklich, wenn der Glaube so aufgedrängt wird.
Am 9. November 2007 um 10:21 Uhr
Da bin ich gleicher Meinung. Es gibt keine gezwungene oder “aufgedrängte” Liebe.
Nun gut, du hast dich entschieden! Und ich denke daran wird sich auch kaum etwas ändern.
Jesus spricht: “Wer an den Sohn glaubt, der HAT ewiges Leben. Wer aber dem Sohne nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.” (Joh 3,36)
In diesem Sinne hast du sogar Recht wenn du sagst, für dich gibt es kein ewiges Leben… dafür gibt es ewigen Tod in der Hölle… schade.
Es kommt nicht darauf an, wass jeder für sich glaubt, sondern einzig allein die Wahrheit draufan. Und die Wahrheit tut nun leider meistens weh…
… doch wir möchtens bei dem Belassen, es macht doch keinen Sinn… wenn dies deine Entscheidung sein soll gegenüber dem was Christus Jesus für dich getan hat, dann ist das deine persönliche Entscheidung. Ich akzeptiers. Doch “Ich” bin nicht wichtig, sondern was Gott denkt ist wichtig. Machs gut.
PS:
Dieser Kommentar sollte dich dazu anregen, dir tiefergreifende Gedanken darüber zu machen über den wahren Sinn des Lebens und den Glauben an sich. Siehe es an, was es in Wahrheit ist, ein Anklopfen Gottes an deiner Herzenstür.
Werde dir nicht mehr auf die Kommentare antworten. Gottes Segen und alles Liebe.
Am 9. November 2007 um 11:59 Uhr
Ist mir recht, wenn du nicht mehr antwortest. Ich hab gern das letzte Wort:)
Das mit der Hölle – naja, musste man früher wohl erfinden, um den Menschen Angst einzujagen.
Die Sache mit dem ewigen Leben – dazu muss ich sagen, dass mich das Leben nach dem Tod nicht interessiert. Ich lebe hier und heute mit meinen Lieben, ich geniesse hier und heute mein Leben. Das ist mein Ziel, und nicht dass Gott in Form von Försterhut und Aktentasche an meiner Türe klopft.
Am 9. November 2007 um 15:28 Uhr
He, was soll das? “Jesus liebt Dich!”
Ich dulde keinen Nebenbuhler bei meiner Liebsten!
Am 25. November 2007 um 23:51 Uhr
“Das mit der Hölle – naja, musste man früher wohl erfinden, um den Menschen Angst einzujagen.”
Du machst es dir ganz schön einfach. Tja, Verdrängung und Ignorieren sind wohl praktische Mainstreamerscheinungen. Übrigens das Hören der Worte aus der Bibel kann Erkenntnis bewirken, das ist der Sinn dahinter wieso dieser Typ dir diese vorlesen wollte. Und ein Mensch der sich aus Angst für das “Christentum” entscheidet, ist ein sehr sehr armer Mensch, der wird niemals Christ sein können. Die Bibel lehrt nicht aus Angst zu Glauben, aber das hast du dir ja entgehen lassen…
Also Vorurteile marsch, so machts die Welt ja auch.
Am 26. November 2007 um 21:45 Uhr
Ich weiss ja nicht, wonach es für dich klingt, aber die Worte “Wer aber dem Sohne nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.” klingen für mich wie eine Drohung, und Drohung bedeutet Einschüchterung. Bekehrt wird also, wer die Drohung ernst nimmt.
Was genau verdränge oder ignoriere ich denn deiner Meinung nach???
Am 26. November 2007 um 22:54 Uhr
Es steht noch viel mehr in der Bibel, das du nicht zitiert hast. Zum Beispiel genau einen Satz vor deinem Teilzitat, du hast also nicht mal einen ganzen Vers zitiert, sondern ihn aufgespalten, denn da steht zuvor noch: “Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben.” So einfach ist das
Ich kenne keinen Menschen bei dem Drohungen Freude ausgelöst haben, Freude löst aber die frohe Botschaft (Evangelium) aus, aber nur bei dem der sie auch kennt. Und die Erkenntnis des Ernst der Lage und des Auswegs hier ist ähnlich, wie man erkennt, dass man sich an einer heissen Herdplatte die Finger verbrennen und es verhindern kann. Man weiss nach der Erkenntnis was Sache ist und verhält sich entsprechend, ohne sich fortan bedroht zu fühlen. So koche ich nie mit Angst, aber mit Vorsicht und dem Respekt, dass ich die Platte nicht berühre, wenn sie heiss ist
Wie würdest du diese Kausalität, welche du zitiert hast, anders ausdrücken? Ich finds sehr gut formuliert… niemand sagt seinem Kind es solle nicht alleine an den Abhang gehen; es könnte sich ja eventuell vielleicht ein klein wenig weh machen, wenn es 200 Meter hinunter auf den Boden fällt. Sondern da wird klar aufgezeigt, dass es so einen Stutz nicht überlebt. Wischiwaschi-Botschaften sind da im Leben nichts zu Nutze.
Am 28. November 2007 um 21:39 Uhr
Den Vergleich mit dem Abhang finde ich absurd. Ein solcher Sturz und die Folgen daraus sind real, der Zorn Gottes als Folge des Nichtglaubens ist für mich nicht real sondern nur eine leere Drohung, um den unwissenden Menschen zum Glauben zu bekehren. Ist meine Meinung, und der “tolerante Christ” wird da bestimmt nichts einzuwenden haben…
Am 30. November 2007 um 16:08 Uhr
Ob die Folge des Nichtglaubens real ist oder nicht, das wird sich mit 100prozentiger Sicherheit zeigen. Es vornherein schon als unreal zu diffamieren wäre fahrlässig. Wenn es Gott gibt – und den gibt es – ist es einfach sinnvoller und logischer, es ernstzunehmen.
In einer materialistisch ausgerichteten Gesellschaft aufzuwachsen und alles zugesteckt bekommen lässt einen schnell vergessen, worum es wirklich geht in diesem Leben. Das war bei mir nicht anders
Aber eben, was die grosse Mehrheit sagt und meint wird schon richtig sein. Ja nicht gegen den Strom schwimmen… auch wenn der Strom in Richtung Abgrund geht…
http://www.answersingenesis.org/Deutsch/einen_gott.asp
Am 2. Dezember 2007 um 03:25 Uhr
“der Zorn Gottes als Folge des Nichtglaubens ist für mich nicht real sondern nur eine leere Drohung”
Der Sturz erscheint für ein Kind, das nicht auf seine Eltern hört auch als unreal, bzw. nicht fassbar. So ist es nicht nur einmal passiert, dass ein Kind auf die Strasse rannte, obwohl die Eltern hinterherriefen, dass es das nicht tun soll und dann angefahren wurde, oder schlimmer.
Es ist interessant; wenn es heisst, dass der christliche Glaube nur mit Drohungen verbreitet wird, ist es schlimm schlimm schlimm. Wenn aber Eltern ihre Kinder warnen, ists okay.
Die Problematik an der Sache ist natürlich das Beweisen der Aussagen. Aber die sind auch hier auffindbar. Gott lässt niemanden im ungewissen, der ihn ernsthaft sucht. Ich hätte mein bisheriges Leben nicht für irgend eine Lehre aufgeben können, die ich auf irgendwelche Art angedroht oder anerzogen bekommen hätte, dafür mache ich mir zu viele Gedanken. Das Hinterfragen ist wichtig. Wer aber mit offenem Herzen sucht, sich von Vorurteilen löst, wird auch finden. Und zwar eine eindeutige Antwort auf die entscheidende Frage.