Wenn ich ins Kinderzimmer schaue, sehe ich praktisch lauter Spielsachen von grossen Herstellern. Mattel und Zapf haben da Überhand genommen. Dass die Hersteller aber trotz grossem Marktanteil nicht automatisch auch für Vertrauenswürdigkeit stehen, beweist Mattel in letzter Zeit immer wieder. Schon wieder ein Rückruf von Spielwaren. Dieses Mal handelt es sich um eine Fisher-Price Lernspass Küche. Okay, ich kenne dieses Produkt nicht. Unsere Tochter kommt so langsam aus dem Alter raus. Aber wie muss es für ein dreijähriges Kind sein, wenn es sein liebgewonnenes Spielzeug wieder hergeben muss? Und wie muss es sein für eine Mutter, die bewusst Marken wählt, die (auch des Preises wegen) eigentlich Produkte von guter Qualität auf den Markt bringen sollen? Ob der Rückruf nun auf freiwilliger Basis erfolgt oder nicht – sollten die Riesen im Spielwarengeschäft nicht eher vorsorgen und eben nicht möglichst billig produzieren lassen?