Wir haben den alten Winnie The Pooh Wecker unserer Tochter durch einen aus der Sicht einer Sechsjährigen weniger “bäbeligen” ersetzt: Ein Hello Kitty Wecker mit Glocke. Als uns klar wird, dass die Glocke nicht gerade für ein sanftes Aufwachen sorgt, kleben wir etwas Filz auf die Glocken, so dass eben nur noch sanft geklopft wird.
Natürlich könnte man sich jetzt fragen: Wozu ein solcher Wecker, wenn man ihn dann verstummen lässt? Naja, das Wichtigste war eben das Motiv, und so viele vernünftige Alternativen gibt es ja nicht, die ein sanftes Aufwachen versprechen und dann auch noch Kinderherzen höher schlagen lassen.
Alles schön und gut, denken wir uns. Doch weit gefehlt!
Heute morgen kam der Wecker zum ersten Mal zum Einsatz, obwohl er schon eine Weile auf dem Nachttischli stand. Er musste auf seine grosse Morgenshow noch warten, da unsere Tochter krankheitsbedingt ja nicht in den Kiga konnte. Er klingelt klopft also, hört wieder auf und ich gehe davon aus, dass Madame bereits wach ist. Ich gehe zu ihr, schliesse das Fenster und sie bricht in Tränen aus: “I wött nöd dass DU mi wecksch, i wött min Wecker könne bruuche”. Hat sie nun vergessen, dass sie ihn wenige Sekunden zuvor noch ausgeschaltet hat? Die Diskussion geht weiter. Ihre Erklärung: Er hat selber aufgehört zu klopfen. Wir testen also das Ganze, lassen ihn einige Minuten klopfen, ohne dass er von selbst aufhört. Ihre neueste Erklärung: Dann hat ihn eben jemand anderes ausgeschaltet. Und wer soll das gewesen sein??? Vielleicht eine unserer Katzen???
Ich freu mich ja schon auf die Zeit ohne Ohrenschmerzen und seltsamen Medikamenteinflüssen…