Im Dezember erhielt ich von students.ch die Nachricht, dass sich der Weihnachtsmann ebenfalls angemeldet hat. Die Aufgabe bestand dann darin, den Weihnachtsmann in der students.ch-Community ausfindig zu machen und ihm einen Kommentar zu hinterlassen. Lockvogel: Ein Einkaufsgutschein über CHF 500.– von geschenkidee.ch. Ich machte mich also auf die Suche, suchte ganz banal nach Namen (Weihnachtsmann, Santa, Klaus etc.), nach möglichen Benutzernamen des Weihnachtsmanns. Leider ohne Erfolg. Schliesslich suchte ich nach anderen möglichen Stichworten, und mit dem Wort “Weihnachten” kam ich schliesslich zum Erfolg. Natürlich hatten schon einige vor mir den Sant-A gefunden, und so hinterliess ich ihm ebenfalls einen Kommentar. Die Feiertage vergingen, und ich hatte schon beinahe vergessen, dass ich dort überhaupt mitgemacht habe.
Heute Abend dann die erfreuliche Überraschung nach einem etwas weniger zufriedenstellenden Kino-Nachmittag (“Triff die Robinsons” ist wirklich kein Film für 6-jährige!). “Du hast Sant-A gefunden und gewonnen” heisst es im Betreff des Mails, das mir Frank von students.ch geschickt hat. Ich lese die Nachricht, kann es beinahe nicht glauben (Sinds wirklich 500 und nicht nur 50 Franken?), rufe meinen Schatz herbei, der mir bestätigt, dass ich nicht träume.
Wir sorgen also dafür, dass wir schon rasch etwas Zeit zu zweit haben und klicken uns durch das breite Angebot von Geschenkidee.ch. Bei den Events sind leider noch immer nicht viele Angebote aus der Region oder in einem für uns attraktiven Hotel zu finden. Haben wir ja schon vor einiger Zeit festgestellt, aber da wir nun ernsthaft nach etwas suchen, fällt uns das fehlende Ostschweizer Angebot doch auf. Ein Säntis-Rundflug oder ein Bernina-Helikopter-Rundflug wären beispielsweise etwas gewesen, das wir gerne unserer ganzen Familie gegönnt hätten. So beschlossen wir uns also, uns viele kleine Dinge zu gönnen.
Wenn man nun 500 Franken zur Verfügung hat, die man einfach ausgeben darf, ohne dass es einen wirklich schmerzt, interessiert man sich plötzlich für Dinge wie einen Schlafphasenwecker. Wir bemühen uns also, auf dem Boden der Realität zu bleiben und die 500 Franken einigermassen sinnvoll einzusetzen. Sinnvoll ist aber relativ, denn im Warenkorb sind nun doch Dinge gelandet, die wir unter normalen Umständen eher nicht einfach so kaufen würden. Schade, dass man den Warenkorb nicht sichern kann, denn bestellen können wir doch noch nicht. Etwas muss ich mich noch gedulden, bis wir den Einkaufsgutschein in den Händen halten können. Aber da der Weihnachtsmann dieses Jahr ohnehin schon Verspätung hat, kommts auf die paar Tage auch nicht mehr an. Unsere Ausbeute werden wir dann an dieser Stelle präsentieren